Daisy aus Fukushima
von Darai Kusanagi, Reiko Momochi, Teruhiro Kobayashi, Tomoji Nobuta


Pro verkauftem Band wird € 1,- an die „Hilfe für Japan“ der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund für Kinder aus Fukushima gespendet.

Anderthalb Monate nach dem verheerenden Erdbeben vom 11. März 2011 kehrt Fumi an ihre Schule in Fukushima zurück. Es war eine unfreiwillige Schulpause, in der sich so vieles verändert hat … Die Strahlung und die damit verbundene Unsicherheit ist allgegenwärtig: Fumis kleiner Bruder darf nicht mehr draußen spielen und ein kleiner Regenschauer genügt, um die Schüler panikartig unter das Schuldach flüchten zu lassen. Fumi und ihre Freundinnen wollen sich davon aber nicht ihre Jugend kaputtmachen lassen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die Auswirkungen der Katastrophe ziehen immer weitere Kreise …

Eine gefühlvolle Geschichte, die die Sorgen der Menschen in Fukushima greifbar macht.


13,99 €  
Mehr Infos
  • Ausgabe
    kartoniert
  • Erschienen am:
    04.02.2016
  • Seiten
    340
  • ISBN
    9783-7704-9162-9
  • ISBN
  • Ausgabe
    kartoniert


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  1. Tatze 05.03.2016

    Zeichnerisch hat Reiko Momochi hier wieder ein tolles Werk abgeliefert – ihr unverkennbarer Shojo-Stil mit den großen Kulleraugen der Mädchen ist in Deutschland bereits seit „Confidential Confessions“ und „Suspicious Secrets“ bekannt. Allgemein merkt man hier, dass sie gerne kritische Themen behandelt und ihre Manga durchaus auch selbst kritisch sind und auf schwierige Themen hinweisen.

    In diesem Meisterwerk werden die Gefühle der Opfer sehr gut vermittelt und man bekommt schnell mit, dass die Menschen dort ihrer Regierung nicht mehr ganz vertrauen, da im Fernsehen immer wieder gesagt wurde, dass alles in Ordnung sei. Viele Existenzen wurden bei dem Atomunglück geschädigt und seitdem sind unter anderem die Selbstmordrate und die Krankheitsfälle gestiegen.

    Fumi und ihre drei Freundinnen sind sympathische Mädchen, denen man am liebsten irgendwie helfen möchte, aber man fühlt sich so hilflos dabei, weil man eben nichts tun kann. Mir sind beim Lesen ständig Tränen in die Augen gestiegen, weil man sich das Ausmaß als Nichtbetroffener eigentlich gar nicht ausmalen kann, aber es doch so überwältigend vermittelt wird – deswegen möchte ich den Manga jedem ans Herz legen, der einen Bericht der Opfer haben möchte und der sich daran erinnern möchte wie schwer Japan in jenen Tagen im März 2011 getroffen wurde.


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