Die Seelenhüter

 

Im Japanischen gibt es viele Bezeichnungen für die ,,Seele“.

Shinkon (心魂), shinshin (神心) oder gar mitama (御霊) sind alles Begriffe, die im Deutschen mit „Seele“ übersetzt werden können.

Während shinkon das seelische Empfinden bezeichnet, meint shinshin den inneren Geisteszustand und zielt auf die psychische Ebene ab. Mitama wiederum bezeichnet u.a. auch die Seele eines Toten.

Tiefe Verbundenheit zum Volksglauben
Generell spielen Seelen und Geister in Japan eine sehr große Rolle, was vor allen Dingen religiös beeinflusst ist.

Die Zeichen tamashii (魂) und kami (神) sind in vielen Schreibweisen für „Seele“ enthalten.

Darüber hinaus tauchen sie aber auch in Städtenamen und anderen, alltäglichen Bezeichnungen auf. Dadurch wird die Verbundenheit zum spirituellen Natur- und Volksglauben natürlich besonders deutlich.

 

Kanji: tamashii und kami

 

Hazama, die Zwischenwelt
Der Glaube daran, dass alles eine Seele hat, macht die japanische Kultur besonders faszinierend.
Aber was passiert, nach dem Tod? Gibt es einen Himmel oder eine Hölle?

Dieser Frage nimmt sich Sanami Suzukis Black Rock Shooter an. In Hazama, einer Art Zwischenwelt, landen die Seelen, die unwürdig sind, in den Himmel aufzusteigen oder in die Hölle verbannt zu werden und treiben so weiterhin ihr Unwesen.

Die junge Rock, ein „Black Shooter“, soll für Recht und Ordnung sorgen und die Unschuldigen vor den Machenschaften des Bösen befreien. An und für sich ist das eine gute Sache. Dumm nur, dass sich nun einiges ändern soll. Denn die „Black Shooter“ sind sich über die Zukunft Hazamas nicht ganz einig….

 

Kanji: shinkon und shinshin

 

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