Doppelpunkt. Bindestrich. Klammer-zu.

 

Malt man diese Satzzeichen einmal auf oder gibt sie über die Computertastatur ein, erhält man einen Smiley oder sogenannten Emoticon (= emotional icon), der dazu genutzt wird, die jeweilige Stimmung auszudrücken. Um das lächelnde Gesicht jedoch zu erkennen, muss man seinen Kopf nach links bzw. in einigen Fällen nach rechts neigen.

Die Alternative dazu kommt aus Japan. Bei den sogenannten emoji, ist es nicht nötig den Kopf zu neigen, um das entstandene Gesicht aus Satzzeichen besser zu erkennen. Emoji bedienen sich meist zusätzlicher Zeichen und zum Teil auch der japanischen Schrift. Darüber hinaus sind sie länger als die gängigen Smileys und haben damit eine breitere Variationspalette. Es ist also möglich, eine größere Anzahl unterschiedlicher Emotionen und Gefühlsregungen darzustellen.

Was Augen alles verraten

Zwar drücken beide Systeme die jeweiligen Gefühle über das Gesicht aus, die japanischen Emoticons konzentrieren sich jedoch vornehmlich auf den Gefühlsausdruck durch die Augen. Während sich die amerikanischen Smileys der Gefühlsregungen durch den Mund bedienen, wirken die Gesichter aus Japan etwas zurückhaltender.

Da sie immer häufiger und gerade von jungen Menschen verwendet werden, haben die meisten Mobiltelefone mittlerweile eine Standardpalette der gängigsten emoji gespeichert. Sie werden oftmals in Nachrichten von Mobiltelefonen und Blogs verwendet, wie sie auch die junge Sumino Hikage, aus Ema Tôyamas Manga An deiner Seite, benutzt. Dadurch werden Texte aufgelockert und Nachrichten erhalten eine persönlichere Note.

Send to Kindle




Schreibe einen Kommentar

Bitte beachte unsere Kommentar-Richtlinien.

Es gibt noch keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar!


nach oben

Manga Tabellen einbetten

Kopiere den folgenden Code auf deine Webseite um die Manga-Tabelle einzubetten.

Code in die Zwischenablage kopieren Fertig