Gruselschocker-Kult: Zombies

 

Ein leerstehendes Gebäude am Waldrand, ein finsterer Keller aus dem merkwürdige Geräusche zu vernehmen sind oder ein verlassenes Dorf durch das der Wind pfeift. Alle Orte sind prädestiniert für einen guten Horrorfilm und sorgen per se schon für ein mulmiges Gefühl.
Taucht jetzt noch eine neugierige Schülergruppe auf, erwartet man als Zuschauer bereits das schlimmste und ist gespannt, welche Kreaturen hier im Verborgenen lauern.

Ein Wesen wird man hier jedoch ganz sicherlich nicht zu Gesicht bekommen: Zombies.
Diese bevorzugen auf Grund der eigenen Reproduktion und ihres unersättlichen Hungers auf Menschenfleisch, die Nähe von humanoiden Wesen. Je mehr desto besser.

Aus diesem Grund wäre beispielsweise eine Millionenstadt wie Tokyo genau der richtige Ort für eine Zombieseuche – genauso geschehen in Shiichi Kuguras Erstmanga Tokyo Summer of the dead.

Immer auf der Jagd nach neuen Opfern

Als die Zombiewelle über Japans Hauptstadt hereinbricht, ist in der zuvor noch schrillen, lauten und sehr lebendigen Metropole nichts mehr so wie vorher. Die Menschen fangen an sich merkwürdig zu benehmen und fallen sogar übereinander her. Den Überlebenden bietet sich ein Bild des Grauens.

Während die einen nun an willenlose, die Arme von sich streckende und eher träge durch die Dunkelheit schlurfende Untote denken, welche dieses gruselige Bild zusätzlich mit einem Stöhnen, dass einem durch Mark und Bein geht, untermalen, assoziiert der andere vielleicht flinke, sich mit Armen und Beinen fortbewegende Wesen mit den seelenlosen Wesen.

In einem sind sich jedoch alle einig: Zombies sind nur schwer wieder loszuwerden. Durch ihren unersättlichen Hunger sind sie immer auf der Jagd nach neuen Opfern. Menschen sind ihnen daher für gewöhnlich feindlich bis ängstlich gestimmt und nehmen in den meisten Fällen Reißaus.

Anders als bei anderen untoten Wesen, reicht es nicht aus ihnen einen Pflock ins Herz zu schlagen oder den Kopf abzutrennen. Um sich eines Zombies vollends zu entledigen muss man sich der Hilfe des Feuers bedienen und damit möglichst viel der willenlosen Gestalt in Brand stecken.

Jedem wird hier sofort bewusst, wie schwierig es sich gestalten muss, einem Wesen idealerweise nicht allzu zu nahe zu kommen und dennoch möglichst viel von ihm in Flammen aufgehen zu lassen. Ein äußerst schwieriges Unterfangen, dem wir uns nicht unbedingt ausgesetzt sehen wollen.

Und auch Someya, der Protagonist aus Tokyo Summer of the dead, hat es im Kampf gegen die Zombies nicht ganz leicht.

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