Kunstvoller Sport oder meditativer Ritus?

 

Das Bogenschießen ist eine der ältesten Jagdformen, der sich die Menschen bedient haben. In vielen Ländern Europas ist es nur noch als sportliche Aktivität erlaubt und das Jagen mit Pfeil und Bogen ist damit strikt verboten.

Neben diesen beiden Varianten wird das Bogenschießen aber auch noch als meditatives Mittel eingesetzt. Besonders hebt sich dabei die japanische Variation des Bogenschießens hervor, welche auch Kyūdō ( „Weg des Bogens“) genannt wird.

Das Streben nach Perfektion

Das Bogenschießen hat auch in Japan eine lange Tradition. Während die Krieger auf dem Schlachtfeld ihre Kampfkunst mit dem Bogen zur Kriegsführung einsetzten, perfektionierte der Adel das zeremonielle Bogenschießen am Hofe.
Zwar wurde der Bogen letztendlich durch die Feuerwaffen verdrängt, als Kunstform existiert das Bogenschießen aber bis heute.

Der große Bambusbogen, auch yumi genannt, ist an der oberen Seite deutlich länger und dadurch asymmetrisch geformt. Schon durch diese besondere Bogenform wird Kyūdō zu einer ganz besonderen Aktivität.

Bogenschießen als Ritual

Vor und während des Schießens wird eine Abfolge verschiedener Bewegungsformen ausgeübt, wodurch das Abschießen des Bogens einem zeremoniellem Ritual gleichkommt und zugleich deutlich an Komplexität zunimmt.

Mit Sicherheit ist das Bogenschießen im Allgemeinen aber eine außergewöhnliche Sportart, die auch viele Mangahelden bereits für sich entdeckt haben. So kämpft Kagome aus Inu Yasha mit ihrem Bogen tapfer gegen das Böse und auch die junge Schülerin Mana aus Schwur der Zeit übt sich im Umgang mit Pfeil und Bogen.

Kyūdō

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