Mangaka

Sakae EsunoZugegeben: man kann als Mangaka („Mangakünstler“) nicht wirklich reich werden. Die meisten japanischen Zeichner können nicht einmal davon leben. Sie brauchen Nebenjobs oder finanzielle Unterstützung ihrer Familie. Nur die etwa 300 bekanntesten Mangaka wie Gosho Aoyama (Detektiv Conan), CLAMP (xxxHolic, Tsubasa Reservoir Chronicles, Chobits), Rumiko Takahashi (Inu Yasha, Ranma ½, Kyokai no Rinne) oder Arina Tanemura (Kamikaze Kaito Jeanne, Fullmoon wo sagashite, Time Stranger Kyoko) können vom Zeichnen und den Merchandise-Artikeln, die zu ihren Serien erscheinen, gut leben.

Solche bekannten Mangaka haben oft große Zeichnerteams, in denen sie Assistenten beschäftigen, die von ihnen das Mangahandwerk lernen. Diese Assistenten wollen meist selbst gerne professionelle Mangaka werden und haben sich zuvor erfolgreich bei einem Verlag beworben oder einen Zeichenwettbewerb gewonnen. Trotzdem müssen sie zunächst einige Jahre „in die Lehre gehen“, um die Chance zu bekommen, auch eigene Serien herauszubringen.

 

 

Für gewöhnlich fängt man also ganz klein mit dem Zeichnen von Hintergründen oder dem Aufkleben von Rasterfolie an, arbeitet sich hoch zum Radieren und Tuschen der Seiten oder dem Zeichnen von Gruppenszenen, und darf dann vielleicht sogar irgendwann selbst eine Geschichte entwerfen und veröffentlichen. Um bis zu ihrem Debüt als professioneller Mangaka nicht das Geschichtenschreiben zu verlernen, zeichnen viele Assistenten Doujinshi, Fanmangas zu populären Serien mit einer alternativen Handlung. Diese werden auf Messen direkt an andere Fans verkauft oder im Internet vertrieben. Sogar professionelle Mangaka verkaufen teilweise noch Doujinshi.

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