Unterwegs in Japan

 

In Japan ist Bahnfahren ein absolutes Muss. Wer möglichst schnell an sein Ziel kommen und dabei dennoch flexibel sein will, der nutzt am besten die Bahn. Japan verfügt über ein sehr gut ausgebautes Streckennetz und einen Zeitplan, an den sich jeder Bahnfahrer penibel hält. Die Schienenfahrzeuge sind äußerst pünktlich und kommen nur selten zu spät. Darüber hinaus fahren die Bahnen in wenigen Abständen zueinander ab und man muss nie lange warten, wenn einem die Bahn vor der Nase weggefahren ist.

Auch der Fernverkehr ist so gut ausgebaut, dass man äußerst schnell nahezu überall hin kommt und selbst lange Strecken problemlos hinter sich bringen kann.

Schlafenszeit optimal nutzen

Wer für lange Strecken nicht unbedingt den teuren Shinkansen (japanischer Hochgeschwindigkeitszug) nehmen möchte, nutzt besser den Bus. Diese werden zwar innerstädtisch für kurze Entfernungen benutzt; darüber hinaus gibt es aber auch noch Busse, die weit auseinanderliegende Städte miteinander verbinden (bspw. Tōkyō – Ōsaka). Aus finanzieller Sicht bieten sie eine echt Alternative zum Hochgeschwindigkeitszug, brauchen aber meist auch ihre Zeit, um am jeweiligen Ziel anzukommen. Nicht selten nutzen Japaner die Busse daher als Nachtbusse. So kann man die Schlafenszeit optimal nutzen indem man von einer Stadt zur nächsten reist.

Shinkansen

Chaos vorprogrammiert

Ein weiteres Fortbewegungsmittel ist das Auto. Die mehrstöckigen Autobahnen und die Mobilität, die sich einem dadurch bietet, sind zwar sehr attraktiv, werden jedoch schnell von der Tatsache getrübt, dass die Autobahnen kostenpflichtig, Parkplätze rar und viele Straßenschilder nur auf Japanisch sind. Wer die Gegend dennoch mit dem Auto erkunden möchte, dem sei jedoch angeraten sich vorher mit dem nicht ganz einfachen japanischen Adresssystem auseinanderzusetzen und sich auf Linksverkehr einzustellen.

Wem dies jedoch zu stressig, laut und überfüllt ist, der macht es einfach wie Kagome Higurashi aus Inu Yasha und nutzt das Fahrrad. Gerade in kleineren Städten und auf dem Land ist das Fahrrad DAS Fortbewegungsmittel für kürzere Strecken. Zwar gibt es nicht immer ausgebaute Fahrradwege, aber an ein Fahrrad zu kommen ist sehr einfach. Es gibt viele Verkaufs- und Verleihstellen, die auch Inspektionen für das Zweirad sowie jede Menge Ersatzteile und Accessoires zur optischen Verschönerung anbieten.

Kagome nutzt es beispielsweise um zur Schule zu kommen, oder um mit dem flinken Halbdämon Inuyasha mithalten zu können.

Verloren im Straßendschungel

Egal für welche Fortbewegungsmethode man sich entscheidet, letztendlich ist es immer ratsam einen Stadtplan bei sich zu führen. Zwar gibt es in größeren Städten immer mal wieder Straßenpläne, jedoch muss man diese unter Umständen erst mühsam suchen. Mit einer Straßenkarte lässt sich ganz leicht auch die notwendige nächste Bahnhaltestelle ausfindig machen, wenn man sich im Straßendschungel einmal total verfranzt hat.

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