Weihnachten ist Gruselzeit

 

Klar, zum Dezember fällt uns als erstes Weihnachten ein. Blinkende Lichter, Plätzchenbacken, Sterne, Engel, Weihnachtsmann. Doch was die meisten nicht wissen: In vielen Ländern der Welt bringt der Dezember auch überaus gruselige Traditionen mit sich, die einem einen kalten Schauer über den Rücken jagen!

Dank eines Horrorschockers, der gerade die weltweiten Kinobesucher gruselt, dürfte besonders der legendäre Kinderschreck Krampus aus dem deutschsprachigen Alpenraum in aller Munde sein – ein gehörntes, haariges Monster, das in der Nacht vom fünften auf den sechsten Dezember die verschneiten Straßen der Städte und Dörfer unsicher macht. Wie ihr euch sicherlich denken könnt, hat Krampus es dabei vor allem auf die Kinder abgesehen, die sich während des Jahres schlecht benommen haben, und straft diese mit Schlägen oder entführt sie sogar!

In Island geht es allerdings noch unheimlicher zu: Dort treibt zu Weihnachten die garstige Riesin Grýla ihr Unwesen und frisst mit Vorliebe – wie sollte es auch anders sein? – freche Kids! Als wäre diese Vorstellung nicht schon grässlich genug, erzählt man sich unter anderem, dass Grýla drei Köpfe mit je drei Augen, lange Krallen, Ziegenhörner und sogar einen Bart habe. Da sich hinter der unheimlichen Riesin zweifellos eine der gruseligsten Weihnachtsgestalten verbirgt, wurde sie bereits 1746 per Gesetz verboten, woraufhin etliche Volkslieder entstanden, die ihren Tod besingen – einige dieser Lieder behaupten jedoch, Grýla würde wieder zum Leben erwachen, sobald die Zahl unartiger Kinder zunehme. Also Vorsicht bei eurem nächsten Island-Trip!

KallikatzarosWer sich gegen Jahresende nach Griechenland oder Bulgarien begibt, muss sich zwar nicht vor gefräßigen Riesen fürchten, aber vor Kobolden namens Kallikantzaroi, die zur Weihnachtszeit aus dem Untergrund an die Oberfläche kommen. Oft werden sie als kleine dunkelhäutige Goblins mit Pferdehufen, Fangzähnen und rotglühenden Augen beschrieben. In anderen Regionen hingegen erzählen sich die Einheimischen, dass die Kallikantzaroi hochgewachsene Dämonen mit riesigen Köpfen seien. In einem Punkt ist man sich jedoch einig: Sie brechen bei Nacht in die Häuser ein und stellen dort allerlei Unfug an. Glücklicherweise lassen sich die dümmlichen Kallikantzaroi ziemlich leicht austricksen. Platziert man beispielsweise ein Sieb vor der Tür, versuchen die Kobolde, sämtliche Löcher darin zu zählen. Da sie der Legende zufolge allerdings nur bis zur Zwei zählen können, sind sie die ganze Nacht lang mit dem Sieb beschäftigt und haben gar keine Zeit mehr, um irgendwelche Häuser auf den Kopf zu stellen. Clever!

In Deutschland geht es zu Weihnachten aber vergleichsweise besinnlich zu: Hier kommt der Nikolaus gerne mit seinem mittlerweile in menschlicher Gestalt auftretenden Gehilfen Knecht Ruprecht daher, der unartige Kinder schlimmstenfalls mit ein paar Rutenhieben abstraft. Was viele jedoch nicht wissen: Früher wurde auch bei uns der Begleiter des Nikolaus als Dämon dargstellt und Beelzebub oder gar Teufel genannt!

Wenn euch der deutsche Dezember mit seinen vielen Lichterketten und Weihnachtsliedern also ein wenig zu feierlich ist und ihr euch nach einer gehörigen Portion Grusel sehnt, schnappt euch doch einen unserer spannenden Bloody Winter-Mangas, wie Corpse Party – Blood Covered oder den brandneuen Band von Sankarea, in denen sich Dämonen, Geister und andere Horrorgestalten die Klinke in die Hand geben! Falls ihr euch fragt, welcher Titel am besten zu euch passt, oder ihr euch nicht so recht entscheiden könnt, wendet euch doch an unser schauriges Blutorakel und erhaltet auf euren persönlichen Geschmack angepasste Manga-Tipps!

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