Wenn Bilder sprechen lernen

 

Die Geschichte der Manga ist lang. Bereits lange bevor karikative Bilder in gebundener Form eine humoristische Geschichte erzählten, gab es einfache Strichzeichnungen. Besonders die japanischen Holzschnitte gelten als der Ursprung japanischer Comics.

Die mittelalterlichen Ukiyo-e, die vornehmlich Motive des Vergnügungsviertels darstellten, sowie die Farbholzschnitte, zeigten Ausschnitte aus der japanischen Gesellschaft und bildeten damit das Fundament der späteren Bildersammlung.

Darüber hinaus kam es auch zu Darstellungen von Tieren und erotischen Bildern.

Kanji: Ukiyo-e

Vom Bild zur Geschichte

Etwas später folgten gedruckte Bilder, die eine zusammenhängende Geschichte erzählten. Zunächst nur zum Teil und später weitaus großzügiger mit Texten versehen, wurden die Bilder bald zu ausdrucksstarken Erzählwerken. Ihre Besonderheit liegt darin begründet, dass sie sich weniger durch Textpassagen, als vornehmlich durch Bilder ausdrücken.

Mit der Öffnung Japans gelangten auch westliche Comiceinflüsse ins Land, von denen man sich gerne inspirieren ließ. Im Laufe der Zeit entwickelten sich daraus gebundene Comicseiten, die sich bis heute jeden Genres bedienen und deren Publikum sich durch alle Altersgruppen zieht.

Kanji: Mangadō

Manga-dō – der Weg des Manga

Nicht zu verachten ist dabei der Einfluss, den japanischen Comics auf westliche Bildgeschichten hatte und wie diese wiederum die Mangazeichner beeinflusst haben.
Einer genaueren und sehr viel detaillierteren Darstellung der Entstehungsgeschichte der Manga widmet sich die Münchner Volkshochschule, die mit ihrer Ausstellung „manga do – Der Weg des Manga vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime“ zeigt, wie es der klare Stil der Holzschnittdrucke zum heutigen Manga gebracht hat.

Begleitet wird die Ausstellung durch diverse Filmvorführungen und Vorträge, die unter anderem auch auf die Internationalität japanischer Comics und damit auch auf deutsche Mangaka, wie etwa Alexandra Völker und Marika Herzog, zu sprechen kommen.

Und das Beste: Der Eintritt für die Ausstellung selbst ist kostenlos!
Link: http://animexx.onlinewelten.com/news/13874606382042/

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