Precious Lies
von Atsuki Satoh, Hitoma Iruma


Mayu Misono fällt in ihrer Klasse durch ihr etwas merkwürdiges Verhalten auf, aber ihr dunkles Geheimnis kennt niemand. Aufsehenerregende Morde sind geschehen, und zwei Kinder sind entführt worden. Eines Tages trifft Mayu einen alten Bekannten wieder, und nach und nach kommt Licht ins Dunkel einer grauenerregenden Vergangenheit … Ein Mystery-Thriller um Lügen, Schuld, und das Vergessen.


7,00 €  
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  • Übersetzer
    Burkhard Höfler
  • Ausgabe
    Taschenbuch
  • Erschienen am:
    08.06.2012
  • Seiten
    196
  • ISBN
    9783-7704-7766-1
  • ISBN
  • Ausgabe
    Taschenbuch


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  1. Oliver 14.08.2013

    Die Story war sehr spannend, hatte einige Überraschungen an Bord und vor allem einen meiner Meinung extrem gelungenen Zeichenstil.
    Man kann die Geschichte jedem ans Herz legen, der Mystery mag. Bitte mehr davon!

  2. Gast 16.11.2012

    Mayu Misono und Mii-kun verbindet ein entsetzliches Ereignis. Während ihrer Kindheit wurden die beiden entführt und psychisch wie auch körperlich auf grauenvolle Weise gequält. Heute leben die beiden in getrennten Städten und versuchen diese Erinnerung so gut wie möglich zu verarbeiten. Das schafft Mii-kun wesentlich besser als Mayu. Doch als er davon erfährt, dass in letzter Zeit in Mayus Wohngegend gehäuft Morde an jungen Frauen stattgefunden haben und auch noch zwei Kinder vermisst werden, macht er sich auf den Weg, seiner Freundin aus Kindheitstagen einen Besuch abzustatten. Dort entdeckt er die Wahrheit, die er schon beinahe vermutet hatte. Mayu hält in ihrer Wohnung die zwei vermissten Kinder fest. Scheinbar ist sie psychisch nicht mehr stabil und verhält sich auch völlig different. Als Mii-kun vor ihrer Tür steht, ist sie überglücklich und freut sich, ihren heißgeliebten Mii-kun wiederzusehen. Normalerweise ist sie aber genau das Gegenteil von lebensfroh und offen. Sie verschließt sich vor ihren Schulkammeraden, ihre Art und Weise mit Menschen umzugehen ist kalt und gefühllos. Sie hat sich innerlich abgeschottet und lässt niemanden an sich heran – außer Mii-kun. Daher sieht es Mii-kun als seine Aufgabe, die beiden Kinder zu retten, wie auch Mayu zu schützen. Doch wie soll er das nur anstellen? Als dann die Polizei auch noch auf die beiden aufmerksam wird und Mii-kun verdächtig wird, der Mörder zu sein, muss er handeln, um sich und Mayu zu beschützen, koste es was es wolle. In letzter Zeit erscheinen auf dem Manga-Markt eine Vielzahl von Manga des Genres Horror/Mystery bzw. Thriller. „Precious Lies“ reiht sich hier in das Bild ein. Die auf einer Romanvorlage basierende Manga-Umsetzung wird aus der Perspektive von Mii-kun erzählt und ist in einem erfrischenden Shojo-Stil gezeichnet. Allerding wirken die Chraktere oft zu jung und kindlich. Selbst Polizisten oder Psychotherapeuten könnte man hier auf ein Alter von 14 Jahren schätzen. Da ich die Romanvorlage leider nicht kenne, kann ich nicht direkt beurteilen, ob das Manga sich detailgetreu an das Schriftwerk gehalten hat. Doch insgesamt wirken die Gedankengänge Mii-kuns, die das gesamte Band durchziehen, sehr verwirrend. Mayus Geisteszustand und krankhafte Handlungsweisen, die beinahe an Schizophrenie erinnern, wirken sehr glaubwürdig, wenn man bedenkt, was sie in ihrer Kindheit durchleben musste. Insgesamt hat mich aber kein Nervenkitzel gepackt. Auch der Spannungsaufbau hält sich in Grenzen. Lediglich das Ende der Geschichte kommt überraschend und nicht mit einer Standardlösung daher. Wer also alle Horror/Mystery-Manga der letzten Zeit durchgelesen hat, und neuen „Stoff“ braucht, der kann in dieses Einzelband ruhig einen Blick werfen. Alle anderen sollten lieber zu Bänden wie „Bibliotheca Mystica“ oder „Another“ greifen.

  3. Gast 29.08.2012

    10 Jahre ist es her, dass die beiden Kinder Maa-Chan und Mii-Kun Opfer einer Entführung wurden, bei der sie auch den Tod ihrer Eltern mit ansehen mussten. Nun ist es Maa-Chan die ebenfalls zwei Kinder seit Tagen bei sich versteckt. Doch als plötzlich auch ihr alter Leidensgenosse Mii-Kun bei ihr vor der Tür steht, entwickelt sich die Entführung in eine ungeahnte Richtung. Zeitgleich macht ein Serienmörder, der es vorrangig auf junge Frauen abgesehen hat, von sich Reden. Doch wie hängen die Ereignisse von vor 10 Jahren mit den aktuellen zusammen? Denn eines ist sicher. Es gibt einen Entführer und einen Mörder, und einer der beiden ist Maa-Chan. Aber welcher, und wer ist dann der andere? 

Precious Lies ist in erster Linie ein Roman und eine darauf folgende Filmadaption. Dies merkt man dem Manga auch an, was durchaus positiv gemeint ist. Die Charaktere sind klar strukturiert und das Setting ist sehr gut ausgearbeitet. Zumindest am Anfang, denn je weiter die Geschichte voranschreitet, desto abstruser wird sie. Was im weiteren Verlauf passiert, hat man so schon Hunderte Male, teilweise auch spannender, gesehen. Einige Wendungen ergeben keinen Sinn und wirken dadurch stark gekünstelt. Ebenfalls verwirrend ist die Tatsache, dass immer wieder zwischen der Sicht des Lesers und Zuschauers und der Perspektive von Mii-Kun gewechselt wird, und dies ohne erkennbare Trennung und Grund. Was dadurch ebenfalls seltsam anmutet, ist, dass durch diesen Wechsel auch nie der volle Name von Mii-Kun fällt, der von Maa-Chan aber schon. Dennoch gibt es auch Positives im Verlauf der Geschichte. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist nicht immer ganz klar abgegrenzt, wodurch auch vom Leser eine nicht unerhebliche Aufmerksamkeit eingefordert wird, wenn er denn dem Abenteuer folgen möchte. Zeichnerisch gibt es nichts zu meckern. Fast schon typische Standard-Mangakost wird hier geboten. Das ist nicht schlecht, aber eben auch nichts Besonderes. Die Figuren sind immer klar zu erkennen und zu unterscheiden. Die Bilder vermitteln die notwendige Dynamik und auch die Emotionen sind den Figuren aus dem Gesicht, sowie von der Körperhaltung abzulesen.
 Wie bei Mangas sonst üblich wird hier aber der Einsatz von sogenannten Rasterfolien minimiert und fast ausschließlich für die Hintergründe eingesetzt. Auch sonst wird mit der Farbgebung in Form unterschiedlicher Grautöne eher sparsam umgegangen. Stattdessen werden verstärkt Schraffuren eingesetzt. 

FAZIT:

 Am Ende bleibt ein durchaus unterhaltsamer Thriller übrig, der sehr vielversprechend beginnt und sich in den ersten zwei Dritteln enorm entwickelt, danach aber leider ein wenig im Einheitsbrei seiner Genrevertreter versackt. Bis dahin wird man als Leser aber regelrecht in den Bann gezogen und fiebert mit den beiden Opfern und auch ihren Peinigern mit. Dies wird von den Zeichnungen, die von Anfang bis Ende gelungen sind, noch unterstützt. Somit ist dieser Einzelband nicht nur für Mangafans einen lohnenden Blick wert.

  4. Gast 14.07.2012

    Precious Lies“ ist kein einfacher Manga. Das liegt schon mal am Thema das sich um Schuld, Lügen und Vergessen dreht. Aus der Sicht von Mii-kun erzählt hat man recht schnell ein zwiespältiges Verhältnis zu den beiden Hauptcharas. So fühlt man zum einen durchaus mit ihnen, auf der anderen Seite entsteht durch ihr Verhalten auch eine gewisse Antipathie ihnen gegenüber. Doch wenn man sich auf den Manga einlässt wird man mit einer recht spannenden Geschichte belohnt die erst nach und nach die wahren Hintergründe von damals offenbart. Und diese Hintergründe sorgen immer wieder für deftige Überraschungen. Immer dann wenn man denkt man weiß jetzt was war und was kommt gibt es eine Wende, so das „Precious Lies“ bis zum Ende spannend bleibt und nicht vorhersagbar ist. Wer Psychomangas wie z.Bsp. „Goth“ mag sollte hier einen Blick riskieren. Wer jedoch lieber leichte Unterhaltung mag und nicht in die Abgründer der menschlichen Seele gucken will sollte die Finger davon lassen. Keine leichte Kost, aber megaspannend und interessant. (from Momoko-Yumi)“

  5. Gast 11.07.2012

    Ein sehr, sehr schöner Manga! Der Zeichenstil gefällt mir wirklich sehr gut, und auch die Story ist für einen One Shoot echt genial!

  6. Gast 11.05.2012

    Ich habe den Manga zwar nicht gelesen, jedoch im manga Preview von EMA mir die Leseprobve durchgelesen und war hin und weg! Zeichenstil einfach toll und die Geschichte überraschend und irgendwie schockierend. Außerdem finde ich das Cover <3 Ich liebe Blut ;D

  7. Gast 07.05.2012

    Wer A Lollypop or A Bullet“ gut fand, wird diesen hier auch mögen. Ich fand ihn in Ordnung. Für mich war es ein Manga, den man mal lesen konnte. Aus meiner Sicht: Einmal lesen reicht. Aber vielleicht denkt ihr ja anders?“


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