Fünf Jahre später

 

Eine Tragödie jährt sich

Fast fünf jahre ist es jetzt her, seit das Tôhoku-Erdbeben (東日本大震災, Higashi-Nihon Daishinsai, dt.: Große Erdbebenkatastrophe Ost-Japans) am 11. März 2011 ganz Japan erschütterte. Beinahe 20.000 Menschen verloren dabei ihr Leben, fast 400.000 Häuser wurden zerstört und ein gewaltiger Tsunami setzte weite Teile Ost-Japans unter Wasser. Besonders die Präfektur Fukushima, wo sich im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi eine Serie von Unfällen und in Folge mehrere Kernschmelzen ereigneten, wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem neuen Symbol für die vernichterische Natur der Nuklearenergie. Ausgetretene Radioaktivität und die Kontamination von Boden, Wasser und Luft sorgten dafür, dass rund 170.000 Einwohner evakuiert werden mussten. Auch heute sind die Folgen der Katastrophe noch allgegenwärtig und große Teile der Region bleiben verstrahlt und unbewohnbar.

In Gedenken an diese schrecklichen Ereignisse veröffentlicht Egmont Manga den ergreifenden Doppelband Daisy aus Fukushima, der den Lesern einen Einblick ins von der Katastrophe gezeichnete Fukushima erlaubt.
 

Der Weg zurück ins Leben

Anderthalb Monate nach dem verheerenden Tôhoku-Erdbeben kehrt Fumi an ihre Schule in Fukushima zurück. Es war eine unfreiwillige Schulpause, in der sich so vieles verändert hat… Die unsichtbare Strahlung und die damit verbundene Unsicherheit in der Bevölkerung ist allgegenwärtig: Fumis kleiner Bruder darf nicht mehr draußen spielen und ein kleiner Regenschauer genügt, um die Schüler panikartig unter das Schuldach flüchten zu lassen. Fumi und ihre Freundinnen wollen sich ihre Jugend allerdings nicht zerstören lassen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die Auswirkungen der Katastrophe ziehen langsam immer weitere Kreise…
 

Spenden für die Opferlogo_hilfe_japan

Um die Opfer der tragischen Geschehnisse des 11. März 2011 zu unterstützen, spendet Egmont Manga von jedem verkauften Exemplar von Daisy aus Fukushima einen Euro an das Projekt Hilfe für Japan der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Dortmund. Mit den gesammelten Spenden soll vor allem den Kindern von Fukushima geholfen und allen Widrigkeiten zum Trotz der Weg zurück in ein normales Leben ermöglicht werden.
 
 
 

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