Was ist ein Manga?

Wie lässt sich der Begriff ,,Manga" am besten erklären?Mangas sind aus deutschen Buchhandlungen mittlerweile gar nicht mehr wegzudenken. Wenn man jedoch gefragt wird, was ein Manga eigentlich ist, kommt man schnell ins Grübeln. Man kann sie zwar ganz plakativ als „japanische Comics“ bezeichnen, aber eigentlich sind sie doch so viel mehr.

Generell sind Manga in schwarz-weiß gezeichnete Comics, die man von rechts nach links liest. Das Buch wird demzufolge auf der „letzten“ Seite aufgeschlagen. Und man beginnt die einzelnen Panels (die Kästchen mit den Zeichnungen drin) von rechts oben, nach links unten zu lesen. Hat man die rechte und die linke Seite auf diese Weise gelesen, blättert man „verkehrt herum“ weiter.

Das kommt einem am Anfang noch etwas komisch vor und sicherlich liest man aus Versehen öfter mal die falsche Sprechblase zuerst, aber das ist ganz normal. Man gewöhnt sich schneller an diese Richtung, als man am Anfang glauben mag. Und bald kommt einem ein Comic, der „richtig herum“ gelesen wird, ganz komisch vor!

Kanji: MangaEin Mangaband hat etwa 200 Seiten, auf denen 3-7 Kapitel der Geschichte abgedruckt sind. In Japan, dem Heimatland der Manga, erscheinen die einzelnen Kapitel vorab in Magazinen und werden danach in den Sammelbänden, den sogenannten Tankōbon, zusammengefasst. In dieser Form erscheinen sie dann auch in Deutschland. Es gibt einzelne Mangabände, die abgeschlossene Geschichten erzählen oder Serien, die aus mehreren Bänden bestehen. Eine normale Länge für eine solche Serie gibt es nicht. Es gibt Geschichten, die haben bloß 2 Bände, jedoch auch welche mit 5, 7 oder 12 Bänden. Die langen Serien haben dann über 30 Bände – wie etwa Detektiv Conan, der bald die 90. Bandnummer feiern darf!

Und wie kommt ein Manga nach Deutschland?

Wie EMA euren Lieblingsmanga nach Deutschland holt.



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