Zwischen Zuckerstange und Baumkuchen

 

In buntes Geschenkpapier gehüllte und mit großen Schleifen verzierte Schachteln, Zuckerstangen, die sich neben Christbaumkugeln und großzügig verteiltem Lametta an üppig geschmückten Tannen aneinanderreihen und der Duft von frisch gebackenen Plätzchen, der durch die Straßen zieht: all diese Dinge läuten die europäische Weihnachtszeit ein.

Wenn sich kleine Kinder ihre roten Nasen an den Schaufenstern der Spielwarenläden platt drücken und die alljährlichen Weihnachtslieder durch die Gassen tönen, ist dies ein kaum zu ignorierender Hinweis dafür, dass Weihnachten wieder einmal vor der Tür steht.
In Japan wünscht man sich zu diesem Anlass mit einem meri- kurisumasu eine frohe Weihnacht.

Ganz ohne Shoppingchaos

Zum Ende des Jahres merkt man jedoch nichts vom alljährlichen Shoppingwahnsinn in aller letzter Minute. Viel ruhiger und besinnlicher geht es zu. Wer kann, trifft sich zum Fest der Liebe mit seinen Liebsten und tauscht kleine Geschenke aus.

Die Straßen sind durch unzählige Lichterketten hell erleuchtet und reich geschmückt.
Da das Fest in Japan jedoch ohne religiösen Hintergrund gefeiert wird, müssen die meisten Menschen arbeiten, während bei uns gefeiert wird. Einzig der 23. Dezember ist ein Feiertag. Jedoch nicht wegen Weihnachten, sondern weil der Tennō, der japanische Kaiser, Geburtstag hat.

Auf der Suche nach Lebkuchen und Glühwein

Wer nicht ganz auf Stollen, Lebkuchen oder Glühwein verzichten möchte, der besucht einfach einen Weihnachtsmarkt, der den deutschen Märkten nachempfunden wurde. Hin und wieder stolpert man über so eine Ansammlung von kleinen Ständen, die – ähnlich wie hier – typisches Gebäck und Glühwein verkaufen. Na, wenn da mal kein Heimweh aufkommt.

Ganz besonders beliebt ist übrigens der Baumkuchen, den es in Japan nicht nur ganz traditionell, wie wir ihn kennen, mit Schokoglasur, sondern auch in allen möglichen anderen Geschmacksrichtungen gibt. Und wen die Lust auf Baumkuchen bereits im Frühling überfällt, keine Sorge: Baumkuchen gibt es in Japan ganzjährig.

In jedem Fall liegt zu Weihnachten aber ein Manga unter dem Weihnachtsbaum. Und was wäre naheliegender als zum Fest der Liebe einen Manga zu verschenken, der sich auch thematisch um gefühlvolle Geschichten dreht?! Ob Romantik mit Hindernissen in Kanoko Sakurakojis Backstage Prince oder eine turbulente Reise in die Gefühlswelt von Taiga und Ryuji aus Toradora!, die für die richtige Mischung aus Comedy und Romantik sorgen. Damit Weihnachten noch schöner wird.

Kanji: meri- kurisumasu

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