Wie bringt EMA einen Manga nach Deutschland?

 

Für alle, die schon immer wissen wollten, wie ein Manga eigentlich den Weg nach Deutschland findet, haben wir hier mal alles zusammengefasst!

Welche Hürden muss der Manga erstmal überwinden?

Wer wählt eigentlich aus, was EMA macht?

Wie viele Leute arbeiten an einem Manga?

Wie kommt der deutsche Text in die Blasen?

Und was passiert eigentlich in der Druckerei?

Also lest schnell weiter, wenn ihr wissen wollt, wie ein Manga nach Deutschland kommt ;)

 

 

1. In der wöchentlichen Programmkonferenz prüft die Redaktion interessante Titel.

PK_EMA

Einmal in der Woche setzt sich die ganze EMA-Redaktion zusammen und schaut sich einen Haufen neuer Manga an. Das sind z.B. Manga, die uns von den japanischen Verlagen empfohlen wurden oder die wir selbst im Netz recherchiert haben. Auch Bewerbungen deutscher Mangaka werden hier angeschaut und besprochen.

Als Erstes schauen wir beim Durchblättern auf Zeichenstil und Thema des Mangas. Wenn uns beides gefällt, folgt Schritt 2.

 

2. Interessante Titel werden von einem Redakteur gelesen und dann besprochen.

Der Redakteur liest den Manga, bildet sich eine eigene Meinung zum Thema, Storyverlauf, Artwork etc. und recherchiert im Internet, was japanische und westliche Fans von der Serie halten. Dann stellt er den Manga in der nächsten Programmkonferenz den anderen Redakteuren vor.

Wenn alles dafür spricht, gibt EMA ein Angebot an den Lizenzgeber (den japanischen Verlag) ab. Dieser nimmt das Angebot an und Vertragsdokumente über den Lizenzkauf werden erstellt und unterzeichnet.

 

3. Manga-Serien werden an projektverantwortliche Redakteure übergeben.

Die Serien werden unter allen Redakteuren verteilt. Jeder Redakteur betreut im Programm (1 Halbjahr) um die 30 Titel.

Für alle Titel müssen Texte für die Verlagsvorschau, den Shinkan, Amazon und Manganet.de geschrieben werden. Außerdem legt der Redakteur einen Projektordner für jeden Titel an, in dem alle Infos abgespeichert werden, z.B.

ein Strukturplan (was soll im deutschen Manga auf welche Seite)
ein Coverbriefing (wie soll der Graphiker das Cover gestalten)
ein Terminplan (wann macht wer was mit dem Manga)

 

4. Der Manga wird übersetzt.

Der Manga-Band wird an den Übersetzer geschickt. Der fängt an, indem er erst einmal alle Seiten durchnummeriert. Er gibt jeder Sprechblase und jedem Soundword auf der Seite eine Nummer, damit der Letterer weiß, welcher Text wo hingehört.

nummeriertes_Original_EMA

Danach schreibt dieser die entsprechende Übersetzung genauso nummeriert in ein Word-Dokument, das Manuskript, und schickt es zusammen mit dem Buch an den Redakteur zurück.

 

5. Der Redakteur und der Korrektor bearbeiten die Übersetzung.

Der Redakteur liest sich die komplette Übersetzung zusammen mit dem nummerierten Band durch und verbessert die Formulierungen, ergänzt Fußnoten, schreibt Anweisungen für den Letterer ins Dokument.

Danach bekommt der Korrektor das Skript und prüft es zusammen mit dem nummerierten Band auf Rechtschreibung und Zeichensetzung. Wenn alles kontrolliert wurde, folgt Schritt 6.

 

6. Der Letterer bearbeitet die Mangaseiten.

+ Der Graphiker bearbeitet das Cover.

Der Letterer muss zunächst die Sprechblasen im Manga retuschieren. Auch japanischen Text im Bild entfernt er, Soundwords werden aber meist als Teil des Artworks stehen gelassen. Nachdem alles “sauber” ist, setzt der Letterer den Text aus dem Skript entsprechend dem nummerierten Original in die Blasen ein bzw. schreibt die Übersetzung klein neben die Soundwords.

Retusche_Beispiel_EMA

Gleichzeitig bekommt der Graphiker alle Daten für das Cover. Er baut daraus ein neues Cover, erfindet ein Logo für die Mangaserie und schon kommt Schritt Nr. 7.

 

7. Der Redakteur prüft das Lettering und das Cover.

Wenn der Letterer fertig ist, schaut der Korrektor noch einmal genau über den Text der deutschen Mangaseiten. Er achtet darauf, ob die Wörter richtig geschrieben sind und ob der Text auch gut in die Blasen passt. Der Letterer führt die Korrekturen dann aus.

Cover_abstimmen_EMA

Gleichzeitig stimmt der Graphiker mit dem Redakteur das Mangacover ab. Auch hier darf der Redakteur entscheiden, ob ihm das Logo gefällt, wo die Bandnummer stehen und wie der Backcovertext lauten soll.

 

8. Der Lizenzgeber muss den Band genehmigen.

Wir schicken das fertige deutsche Cover und das Impressum zum japanischen Verlag, der es begutachtet und uns eventuell noch Änderungswünsche durchgibt, z.B. wenn das EMA-Logo einen wichtigen Teil der Illustration verdeckt oder der Autorenname größer geschrieben werden soll. Nachdem der Graphiker die Korrekturen gemacht hat, schicken wir alles wieder nach Japan und bekommen dann eine Freigabe für den Druck.

 

9. Der Drucker bearbeitet den Manga.

Bevor alle Daten des Mangas an den Drucker übergeben werden, wird noch einmal die Reihenfolge der Seiten geprüft und geschaut, ob alle Blasen gefüllt sind.

Coverproofs_EMA

Danach geht alles zum Drucker, der die Daten vorbereitet und Testdrucke macht. Diese “Proofs” schickt er in den Verlag, wo der Redakteur die Farben von Cover und Farbseiten genau mit dem japanischen Original abgleicht und dann eine Freigabe erteilt. Erst dann darf der Drucker den Band wirklich drucken.

Aushaenger_EMA

Bei einem Manga werden 16 Mangaseiten auf ein riesiges Blatt Papier gedruckt, gefaltet und dann in der richtigen Reihenfolge in Bögen zusammengelegt. Danach kommt das auf stärkere Pappe gedruckte Cover drum herum, wird angeklebt und der Manga wird in Form geschnitten.

Von der Druckerei werden einige Bände direkt in den Verlag geliefert, damit der Redakteur nochmal kontrollieren kann, ob beim Druck auch alles geklappt hat. Auf der EMA-Seite bei Facebook posten wir immer ein Foto im Album “Die Novis”, wenn alle Titel des Monats eingetroffen sind, damit ihr euch schon mal aussuchen könnt, was ihr im kommenden Monat unbedingt haben müsst ;)

 

10. Der Manga wird gelagert und in die Buchläden verteilt.

Von der Druckerei fährt ein großer LKW die Mangas in ein riesiges Lagerhaus, wo sie zusammen mit vielen tausend anderen liegen, bis sie jemand bestellt. Zum offiziellen Erscheinungstermin werden alle Buchhandlungen mit ihren bestellten Mangas beliefert – und natürlich auch immer dann, wenn ihr bei eurem Buchhändler einen Band bestellt. Seit der Auswahl des Mangas sind jetzt etwa 6 Monate vergangen und endlich könnt ihr eure Lieblingsmanga in den Händen halten!


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Wie bringt EMA einen Manga nach Deutschland?

 

In diesem Kanji geht es um unseren Mystery-Action-Thriller Mirai Nikki.  Wie schreibt man diesen Titel eigentlich im Original? Diesmal sind es aus diesem Anlass ganze 4 neue Kanji, womit wir insgesamt schon bei 10 angekommen sind! Wie ihr vielleicht bereits wisst, heisst “Mirai” Zukunft und “Nikki” Tagebuch, also: “Zukunftstagebuch”. Die Kanji 2 und 3 werden im Japanischen besonders häufig verwendet: Kaniji 2 findet sich z.B. in dem wichtigen Verb “kuru”, was “kommen” bedeutet. Kanji 3 für “Tag” oder “Sonne” wird u.a. in den Wochentagen verwendet, aber auch im Wort “Nihon” oder “Nippon”, Japan. Nicht nur deshalb solltet ihr euch dieses Zeichen unbedingt merken! ^ ^

Kanji4 Mirai NikkiEine Übersicht aller bereits veröffentlichten Kanjis findest du hier …


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Wenn ihr mit “mori” schon ein Kanji mit sage und schreibe 12 (!) Strichen schreiben könnt, lernt ihr hier euer erstes, aus 2 Kanji zusammengesetztes Wort und zwar zum Manga Princess Resurrection: Im Original heißt die Reihe “Kaibutsu Oujo”, was soviel bedeutet wie “Ungeheuer-Prinzessin”. Dieser Titel besteht aus insgesamt 4 Kanji: “kai”, “butsu”, “ou” und “jo”. Die Kanji von “kaibutsu” sind noch etwas schwer, aber die Prinzessin, “oujo” (gesprochen in etwa: ohdscho), ist dafür ganz leicht! Das erste Kanji, das aussieht wie ein um seine Achse rotierendes “E”, hat die Bedeutung “König”. Das zweite Kanji bedeutet “Frau” und ist nicht nur deshalb ein sehr wichtiges und häufig verwendetes Kanji. Die “Prinzessin” aus unserem “Princess Resurrection” besteht also aus den Kanji für “König” und “Frau”! (falls ihr euch wundert: es gibt noch andere Wörter für “Prinzessin”, z.B. “hime”).  Wenn ihr die beiden Kanji vertauscht und erst die “Frau” und dahinter den “König” schreibt, bekommt ihr lustiger Weise das Wort “joou” (in etwa: dscho Oh) – die “Königin”!

Kanji König Frau Prinzessin

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Es ist mal wieder Zeit für ein KANJI! Nein, halt, diesmal sind es sogar stolze Drei!! Bei den folgenden drei Zeichen bietet es sich nämlich geradezu an, sie zusammen zu lernen. Viele von euch kennen wahrscheinlich bereits das Kanji für „Baum“, auf Japanisch „ki“. Setzt man neben den Baum noch einen zweiten, erhält man das Zeichen für „Wäldchen“, auf Japanisch „hayashi“!! Der Strich für den rechten „Ast“ des linken „Baumes“ (Strich 4) muss hierbei etwas kürzer gezogen werden.  Wenn man dann gleich drei Bäume so wie im rechten Kanji anordnet, erhält man folgerichtig einen ganzen Wald, den „mori“!!
Diese drei Zeichen finden sich häufig in japanischen Nachnamen, z.B. steht der „Baum“ im Namen der guten Makoto Kino, unserer Sailor Jupiter aus Sailor Moon. Diesen Namen trägt sie aber u.a. auch deshalb, weil der Jupiter im Japanischen der “Baum-(bzw. Holz-)Stern” ist – spannend, oder? ^^Kanji2_Ki_hayashi_mori

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Abkürzung

Japaner lieben Abkürzungen! So werden Mangatitel wie Pocket Monster gerne schnell mal zu Pokémon. Das funktioniert auch mit aus dem Englischen übernommenen Wörtern wie Anime (von animation) oder →Cosplay (von costume play), die zuerst der japanischen Aussprache angepasst und dann abgekürzt werden.
 

Banzai!

Ein japanischer Ausruf, der Glück bringen soll. Wörtlich heißt banzai „zehntausend Jahre“. Zum Beispiel ruft man einem frisch verheirateten Paar drei Mal hintereinander „Banzai!“ zu und reißt dabei die Hände in die Luft.
 

Bishoujo und Bishounen

Japanisch für „hübsches Mädchen“ und „hübscher Junge“. Bishōjo kommen fast in jedem Manga vor, um den männlichen Fans den Kopf zu verdrehen, Bishōnen erfreuen vor allem in →Shoujo-Mangas Auge und Herz der geneigten Leserinnen.
 

Carlsen

Ein Manga-Verlag in Deutschland, aber wir wollen hier ja keine Schleichwerbung machen *zwinker*
 

Chibi

Japanisch für „klein“, „winzig“, „Knirps“. Stark vereinfachte Zeichnung eines ansonsten erwachsenen Charakters in kindlicher Form, damit dieser süß aussieht. Der ganze Körper schrumpft auf eine seesternähnliche Form und Augen und Mund werden drastisch vereinfacht (vgl. →SD).
 

Convention

Conventions sind von Fans organisierte Veranstaltungen, bei denen sich Gleichgesinnte treffen und zusammen ihrem Hobby frönen. Die größten Anime- & Manga-Conventions in Deutschland sind die AnimagiC in Bonn (organisiert vom AnimaniA-Team) und die Connichi in Kassel (organisiert vom Animexx e.V.).
 

Cosplay

Cosplayer verkleiden sich als Manga-, Anime- oder Videospiel-Figuren (siehe auch →Gothic Lolita). Die Kostüme sind meist in mühevoller Kleinarbeit selbst genäht, um den Charakter möglichst originalgetreu abzubilden. Auf Cosplay-Wettbewerben und →Conventions führen Cosplayer oft kurze Szenen auf, in denen sie auch das Verhalten ihrer Charaktere imitieren oder posieren für Fotos in einer dem Charakter entsprechenden Pose.
 

Daruma

Ein japanischer Glücksbringer. Laut der Legende meditierte der buddhistische Mönch Bodhidharma 9 Jahre lang bis er die Erleuchtung fand. Dabei wuchsen ihm die Arme und Beine am Körper fest. Deshalb wird auch die kleine rote Daruma-Figur ohne Arme und Beine dargestellt. Er soll Mut machen und Wünsche erfüllen. Während man an seinen Wunsch denkt, malt man das eine Auge des Daruma aus und wenn der Wunsch in Erfüllung gegangen ist, das zweite. In Japan heißen übrigens Schneemänner Yuki-Daruma.
 

Doujinshi

Abkürzung von dōjin zasshi („Zeitschrift für Gleichgesinnte“). Dōjinshi bezeichnen von Fans gezeichnete Mangas, die als Spin-offs zu ihren Lieblingsserien oder als eigenständige Geschichten gelesen werden können. Meist werden sie nur kostenlos übers Internet verbreitet, teilweise direkt an andere Fans verkauft, zum Beispiel auf →Conventions.
 

Dorama

Auch J-Dorama oder J-Drama. Relativ kurze TV-Serien, die oft nach Manga-Vorlagen mit echten Schauspielern gedreht werden. Zum Beispiel existieren Realverfilmungen mit 12 Folgen à ca. 45 Minuten zu Zettai Kareshi, mit 30 bzw. 49 Episoden zu GTO oder Sailor Moon. Außerdem gibt es in Japan oft „Live Action“-Spielfilme zu besonders erfolgreichen Manga-Serien, wie Detektiv Conan, Monster oder Liar Game.
 

Egmont Manga

Der Verlag Egmont Manga in Berlin. Hier erscheinen besonders viele romantische Stories zum Dahinschmelzen, actiongeladene Abenteuer, spannende Serien zum Mitfiebern und erwachsene Geschichten zum Nachdenken.
 

Fanfiction

Von Fans geschriebene Geschichten über die Charaktere oder die Welt eines Mangas oder Animes (auch Filme, Bücher, TV-Serien) mit neuer, fortgeführter oder alternativer Handlung. Der Autor borgt sich quasi die Figuren einer Serie aus und lässt sie mit seiner Fantasie Neues erleben. Oft ergeben sich dabei auch neue Pairings und teilweise entwickeln sich ganz eigene Geschichten, deren Charaktere nur noch lose auf der Originalstory beruhen.
 

Fanservice

Szenen in einem Manga, die nicht die Handlung vorantreiben, sondern dem Leser gefallen sollen (knapp bekleidete →Bishōjo mit großen Brüsten, Froschperspektive auf ihre Höschen, tolle →Bishōnen mit nacktem Oberkörper).
 

Furigana

Kleine →Hiragana, die als Lesehilfe über →Kanji stehen und deren Aussprache angeben. Denn auch Japaner können sich nun wirklich nicht alle 50.000 Kanji merken! Wenn sie aber wissen, wie man das Wort ausspricht, verstehen sie auch was gemeint ist. Besonders in Mangas für jüngere Leser sind alle Kanji mit Furigana versehen.
 

Genre (Deutschland)

Damit der deutsche Leser auch weiß, was ihn erwartet, sind seit 2009 die Genre aller Verlage einheitlich aufgeteilt und stehen hinten auf den Mangabänden: Action, Boys Love, Comedy, Fantasy/SF, Mystery und Romance.
 

Genre (Japan)

In Japan ist das allein aufgrund der Flut von Mangas sehr viel differenzierter. Zunächst wird meist nach Altersgruppen unterschieden: Kodomo (Kinder), Shōjo (Mädchen 10-18), Shōnen (Jungen 10-18), Josei (Junge Frauen 18-30), Seinen (Junge Männer 18-30). Und dann gibt es natürlich alle möglichen Genres von Magical Girl über →Hentai bis zu →Mecha. Außerdem könnte man noch Love, Action, Horror, BL (für Boys’ Love), Yuri (Girls’ Love), →Yonkoma, Sport, Harem (ein Junge und viele potentielle Freundinnen), Sentai (im Militärbereich) und Kochen aufzählen.
 

Gothic Lolita bzw. Lolita Fashion:

Ein Modestil, der sich an viktorianischer Kleidung des 19. Jahrhunderts orientiert. Lolitas tragen meist süße, knielange Petticoat-Kleider mit Spitze und Rüschen, Plateauschuhe, Kniestrümpfe und Haarschmuck wie Spitzenhäubchen, große Schleifen oder schräg sitzende Mini-Hüte. Als Accessoires dienen oft Sonnenschirme, Fächer oder Plüschtiere. Je nach Stil sind die Outfits in schwarz (Gothic Lolita) oder rosa bis farbenfroh (Sweet Lolita) gehalten. Auch in Deutschland trifft man manchmal auf Lolitas, meistens auf →Conventions (siehe auch →Cosplay).
 

H (ecchi)

Dieser Buchstabe steht für „versaut“, „pervers“ (abgeleitet vom japanischen Wort hentai). Ecchi und Hentai werden im Westen auch als Genrebezeichnungen verwendet, wobei in Hentai-Mangas klar pornographische Inhalte vorkommen (wie →Yaoi), während in Ecchi-Mangas nur softerotische Szenen mit viel →Fanservice auftreten. (Übrigens: Was mögen sich wohl die japanischen Besucher in Deutschland denken beim Anblick der mit “H” markierten Toilettentüren…)
 

Hiragana

Japanische Silbenschrift mit 46 Zeichen (plus Variationen). Die Zeichen stehen immer für einen Vokal oder einen Konsonanten plus Vokal. Im Gegensatz zu →Kanji können Hiragana nur auf eine bestimmte Art gelesen werden und werden deshalb auch zur Angabe der Aussprache von Kanji verwendet (siehe →Furigana). Außerdem werden grammatische Elemente (z.B. Passiv, Negation, Akkusativ) in Hiragana und →Onomatopoetika in Hiragana oder →Katakana geschrieben.
 

Hokusai Katsushika

Lebte von 1760 bis 1849 und hat einige der berühmtesten →Ukiyo-e gemalt. Er prägte den Begriff „Manga“ für seine einzelnen „zwanglosen Bilder“, die Szenen aus dem japanischen Alltag darstellen.
 

Host Club

Event-Café für weibliche Kunden, die von hübschen männlichen Hosts umsorgt werden. Sie werden stundenweise gemietet, lesen den Kundinnen jeden Wunsch von den Augen ab und machen Komplimente. Auch auf vielen →Conventions in Deutschland gibt es Host-Clubs oder →Maid-Cafés.
 

Hostess Club

Event-Café für männliche Kunden, die von hübschen weiblichen Hostessen umsorgt werden. Sie werden stundenweise gemietet, lesen den Kunden jeden Wunsch von den Augen ab und machen Komplimente. Sie geben besonders einsamen Geschäftsmännern das Gefühl, interessant zu sein, indem sie sich mit ihnen unterhalten und sie bewundern.
 

Japnoismus

Einfluss der traditionellen japanischen Künste (siehe →Ukiyo-e) auf westliche Künstler (van Gogh, Monet) Ende des 19. Jahrhunderts. Nach 100 Jahren scheint sich nun eine zweite Japonismus-Welle in der westlichen Populärkultur herauszubilden, mit Manga, Anime, Videospielen, Sudoku, Sushi und in der Mode.
 

Josei

Manga für erwachsene Frauen (Kernzielgrupee: 18-30 Jahre). Beliebte Themen sind das Arbeits- und Liebesleben erwachsener Frauen, Geschichten um Haustiere oder ernstere Fantasy- und Mysterystorys wie Karneval oder Adekan.
 

J-Pop/J-Rock

Moderne japanische Pop- bzw. Rock-Musik. Besonders für Anime-Openings und -Endings werden oft J-Pop- und J-Rock-Songs benutzt. Berühmte J-Pop-Sängerinnen sind Utada Hikaru, Hamasaki Ayumi oder YUI. Berühmte J-Rock-Bands sind z.B. Dir en Grey, L’Arc~en~Ciel oder Asian Kung-Fu Generation.
 

K-Pop

Moderne koreanische Pop-Musik. K-Pop-Bands entstehen oft über Castings und werden von großen Firmen wie Samsung gesponsort. Berühmteste Girlgroup ist Girls‘ Generation (auch SNSD), die bekannteste Boyband Super Junior mit je 9 Mitgliedern. PSY hatte mit „Gangnam Style“ einen weltweiten Hit, der u.a. für die steigende Popularität von K-Pop im Westen sorgte.
 

Kanji

Von den Japanern vor fast 2000 Jahren aus China importierte Bildschriftzeichen, bei denen jedes Zeichen Bedeutung trägt und als Nomen, Verb (ohne Zeiten, Negation, siehe →Hiragana) etc. verwendet wird. Kombiniert man mehrere Zeichen, kommen dabei schon mal Zungenbrecher wie Tōkyō-tokkyo-kyoka-kyoku-kyokuchō heraus („Der Bürovorsteher des Tokyoter Patentvergabebüros“). Schon Kindergartenkinder lernen einfache Kanji und bis zur Oberschule müssen Schüler etwa 2000 Zeichen lesen und schreiben können, auf die sich auch die meisten Zeitungen beschränken. Die angeblich 50.000 existierenden Kanji kann sich sowieso wohl niemand merken. Aber ganz abschaffen kann man sie auch nicht, da es im Japanischen viele homophone, d.h. gleich ausgesprochene Wörter gibt, wie z.B. kami (Papier), kami (Haar) und kami (Gott). Diese lassen sich nur mit Hilfe der Kanji unterscheiden.
 

Kanpai!

„Prost“ auf Japanisch.
 

Katakana

Japanische Silbenschrift mit 46 Zeichen (plus Variationen). Ausländische Namen, Fremdwörter und auch viele →Onomatopoetika werden in Katakana geschrieben. Als Soundwords sind Katakana in Mangapanels meist integrierter Bestandteil der Bilder und werden nicht retuschiert.
 

Kawaii

Japanisch für „süß“, „niedlich“. Japaner lieben kawaii! Süße Mädchen, niedliche Haustiere und putzige Maskottchen, die in Japan fast jede Firma, jede Bank, jede Baustelle und jede Präfektur hat, können als kawaii bezeichnet werden, ohne dass sich ein Erwachsener dafür schämen muss. Japanische Mädchen ziehen sich oft extra niedlich an und verhalten sich kindlich, um als kawaii zu gelten und so den Jungs zu gefallen.
 

Kazé

Ein Manga-Verlag in Deutschland, aber wir wollen auch hier keine Schleichwerbung machen *zwinker*
 

Koibito

Japanisch für „Geliebter“. Mangafans bezeichnen ihren Freund / ihre Freundin gern als ihren Koibito. Die Abkürzung Koi macht allerdings wenig Sinn. Das ist der berühmte japanische Karpfen und so möchte wohl niemand von seinem Geliebten genannt werden…
 

Maid Café

Cafés, in denen die Gäste von Maids bedient werden. Die Dienstmädchen lesen den meist männlichen Besuchern jeden Wunsch von den Augen ab und nennen sie Goshujin-sama („Gebieter“). Auch auf vielen →Conventions in Deutschland gibt es Maid-Cafés oder →Host-Clubs.
 

Mangaka

Japanisch für „Manga-Zeichner“. In Japan müssen angehende Mangaka erst einmal einige Jahre als Assistenten erfolgreicher Zeichner arbeiten und Hintergründe machen oder rastern. Wer in Deutschland professioneller Mangaka werden will, nimmt am besten an einem Zeichenwettbewerb teil und belegt einen der ersten Plätze. Reich werden kann man damit allerdings weder in Japan noch in Deutschland, es sei denn man ist Gosho Aoyama, der Mangaka von Detektiv Conan. Der hat dafür aber auch keine ruhige Minute mehr, denn er muss jeden Tag Geschichten erfinden, skizzieren, zeichnen, tuschen usw. usf. und nebenbei noch in Japan und der Welt herumreisen (z.B. 2006 nach Deutschland zu EMA auf den Comicsalon Erlangen).
 

Manga-Kissa

Von Manga-kissaten  (“Manga-Café“). Ein stundenweise zu bezahlendes Café. Es gibt neben Getränken, Manga zu lesen, DVDs zu schauen oder Spiele zu zocken.
 

Mecha

Bezeichnet in Science-Fiction-Mangas vorkommende Roboter mit (menschlichem) Piloten, die meist als Kampfmaschinen benutzt werden. Z.B. kommen Mechas in Sakura Wars, Voices of a distant star und Knights of Sidonia vor.
 

Moe

Moe ist eine Art Liebe. Der männliche Otaku seufzt dieses Wort oft vor sich hin, wenn er süße, weibliche Anime-, Manga- oder Game-Charaktere betrachtet. Neuerdings wird der Begriff auch gern in Mädchenmangas verwendet, wo weibliche Otakus auf Mangajungs stehen (siehe Moe Kare, wo Hikaru regelmäßig Nasenbluten bekommt beim Anblick ihrer beiden Auserwählten). Moe kann auch synonym für den Ausruf Kawaii! verwendet werden.
 

Onomatopoetika

„Lautmalerische Wörter“. Japaner lieben ihre Onomatopoetika! Und zur Verwunderung der Fremdsprachenlerner gibt es nicht nur Wörter, die tatsächlich ein Geräusch darstellen sollen (z.B. wan für bellen, dokidoki für Herzklopfen, shiin für absolute Stille), sondern auch Wörter für Zustände (z.B. kirakira für Glitzern, perapera für fließend Sprechen, nikoniko für Lächeln, mechakucha für unordentlich). Und das soll man sich alles merken können!
 

Onsen

Japanische heiße Quelle bzw. Badehaus mit einer echten oder künstlichen heißen Quelle. Japan hat eine ausgeprägte Badekultur. Besonders die Etiquette im Onsen ist sehr wichtig. Die für Frauen und Männer getrennten Bäder werden nackt mit einem Handtuch betreten. Zuerst wäscht man sich gründlich Körper und Haare und steigt danach in das heiße Bad, um dort zu entspannen. Nach einem kalten abduschen und erneutem Waschen, kann man ruhig noch mal in der heißen Quelle ausspannen und den Alltag vergessen.
 

Otaku

Bedeutet „extremer Fan“, ähnlich Nerd oder Geek. Während sich in Deutschland viele Mangafans selbst als Otaku bezeichnen, ist der Begriff in Japan sehr negativ besetzt und meint weltfremde Fans von Manga, Anime, Computerspielen oder auch Modellbausätzen oder Kriegssimulationen, die bis zur Obsession Zeit und Geld in ihr Hobby stecken und das Haus (sehr höflich: Otaku) kaum mehr verlassen. Otaku ist außerdem eine besonders steife, förmliche Anrede, die von den (im zwischenmenschlichen Umgang meist unsicheren) Fans oft benutzt wurde.
 

Panel

Bezeichnung für die Kästchen auf einer Mangaseite, die die einzelnen Szenen voneinander trennen. In Mangas ist die Panelaufteilung oft sehr viel lockerer als im Comic mit klaren rechteckigen Kästchen. In Mangas sind die Panels oft schief, um Dynamik darzustellen oder die Charaktere brechen gerne mal durch die Panelbegrenzungen hindurch.
 

SD

Abkürzung für „super deformed“. Eine stark karikierte Darstellung von ansonsten eher realistisch gezeichneten Manga-Figuren in lustigen Szenen, um den komischen Effekt zu verstärken. Z.B. haben die Charaktere einen Mund, der größer ist als ihr Kopf etc. (vgl. →Chibi).
 

Seinen

Manga für erwachsene Männer (Kernzielgruppe: 18-30 Jahre). Beliebt sind realistische Fantasy- und Mysterystorys wie Blade of the Immortal oder Liar Game.
 

Shoujo

Manga für Mädchen (Kernzielgruppe: 10-18 Jahre). Beliebt sind romantische Geschichten in einem Schul- oder Fantasy-Setting mit besonderem Fokus auf die Beziehungen der Charaktere wie xx me! oder Black Bird. Auch Magical Girls sind immer wieder Thema in Shoujo-Mangas wie Sailor Moon oder Shugo Chara!
 

Shounen

Manga für Jungen (Kernzielgruppe: 10-18 Jahre). Beliebt sind actionreiche und lustige Geschichten wie Code:Breaker oder Mirai Nikki. Auch Detektiv Conan ist ein typischer Shounen-Manga.
 

Shounen Ai

Wörtlich „Jungen-Liebe“. Genrebezeichnung für romantische Boys-Love-Titel, im Gegensatz zu →Yaoi.
 

Suffixe

Z.B. -chan, -kun, -san, -senpai, -sensei, -sama (von vertraut nach förmlich-distanziert). -chan wird nur gegenüber Kindern und eng befreundeten Mädchen benutzt bzw. an Spitznamen angehängt. -kun wird eher an den Nachnamen angehängt und für männliche, gleichaltrige oder jüngere Mitschüler benutzt. Der Nachname mit -san ist die gebräuchliche Anrede unter Erwachsenen und für weibliche Mitschüler, die man nicht gut kennt. -senpai wird entweder an den Nachnamen eines älteren Mitschülers gehängt oder allein verwendet. Ebenso wird -sensei alleinstehend für eine respektierte Person wie einen Lehrer, Arzt, Mangaka verwendet oder an den Nachnamen angehängt. -sama wird nur gegenüber außerordentlichen Respektspersonen wie Kunden oder Gottheiten benutzt. Wird man mit seinem Vornamen ohne Suffix angesprochen, bedeutet das große Intimität oder grobe Unhöflichkeit. Bezeichnet man sich selbst mit -sama (ore-sama) zeugt das von überdimensioniertem Selbstbewusstsein und Arroganz.
 

Tankoubon

In Japan erscheinen die meisten Serien erst kapitelweise in Magazinen und werden danach in Sammelbänden, sogenannten Tankoubon herausgebracht. Diese entsprechen den hierzulande erscheinenden Mangabänden.
 

Tokyopop

Ein Manga-Verlag in Deutschland, aber wir wollen noch immer keine Schleichwerbung machen *zwinker*
 

Tsundere

Zusammensetzung aus tsuntsun „ungesellig, griesgrämig“ und deredere „flirtend, verliebt“. Beschreibt einen Charaktertyp in Mangas und Animes. Ein Mädchen, das zickig und streitsüchtig ist, schnell ausrastet und gerne auch handgreiflich wird, aber in bestimmten Situationen zurückhaltend und liebenswert ist. Bekannte Tsundere-Charaktere: Shana aus Shakugan no Shana, Taiga aus Toradora!, Naru aus Love Hina.
 

Ukiyo-e

„Bilder aus der fließenden Welt“. Farbholzschnitte, deren Thema meist das alltägliche Leben und seine Freuden waren. In der Edo-Zeit (1603-1868), als das neue Bürgertum und sein Lebensstil die Städte eroberte, wurde das Diesseits (nicht mehr das Leben nach dem Tod) und die Unterhaltungskultur von den Kaufleuten und Handwerken als Lohn für ihre Mühen angesehen und hielt so auch in die Kunst dieser Zeit Einzug. Als Verpackungsmaterial von Teekisten gelangten die ersten Ukiyo-e in den Westen und wurden so von europäischen Künstlern entdeckt (siehe →Japonismus). Ukiyo-e gelten als erste Vorläufer der heutigen Mangas.
 

Yaoi

Akronym für Yama nashi, ochi nashi, imi nashi „ohne (erzählerischen) Höhepunkt, ohne Pointe, ohne Sinn“. Von Fans auch gerne umgedeutet in Yamete, oshiri ga itai „Stop, mein Po tut weh“. Bezeichnet im Westen explizit pornographische Mangas mit männlichen Protagonisten, im Gegensatz zu →Shounen-Ai, das eher die romantische Komponente betont.
 

Yonkoma

„Vier-Bilder-Comics“, die oft in Zeitungen erscheinen und eine witzige Karikatur einer Alltagssituation darstellen. Yonkoma werden oft auch am Ende eines Manga-Bandes eingefügt und zeigen die Charaktere in lustigen Situationen.

 

Für alle weiteren Fragen schreibt uns eine E-Mail an info@egmont-manga.de!


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